Siebte Fachtagung

“Psychische Belastungen und Gesundheit im Beruf”

19. und 20. Mai 2016 in Bad Münstereifel

Auch in diesem Jahr referierten Experten aus Wissenschaft und Praxis auf der siebten Fachtagung “Psychische Belastungen und Gesundheit im Beruf” zu dem wichtigen Thema und präsentierten aktuelle Informationen sowie Hilfen für den Arbeitsalltag.

Auf dem Programm standen Themen wie

• die Besonderheiten des Präventionsgesetzes
• Handlungshilfen zum Umgang mit Zeitdruck im Betrieb
• Anregungen zur erfolgreichen Wiedereingliederung

Die Präsentationen finden Sie hier.

Audiomitschnitte:
Olaf Petermann:
Wohlbefinden bei der Arbeit


Prof. Gerhard Trabert: Resilienz im Kontext von Armut und Ausgrenzung

Bilderstrecke der Veranstaltung:

  • line_1167 Angerer:

    Angerer:

    Die Empfindlichkeit und Reaktionsweise gegenüber Stress kann bei Männern und Frauen unterschiedlich ausgeprägt sein. Es gibt aber nur eine sehr beschränkte Zahl von Interventionsstudien, die Geschlechterunterschiede in die Untersuchung einbeziehen und speziell männliche Aspekte von Arbeitsstress zum Thema machen.

  • line_1167 Cosmar:

    Cosmar:

    Nach Einschätzung von Experten gehen 25 Prozent aller Arbeitsunfälle an Maschinen auf Manipulationen an Schutzeinrichtungen zurück. Bei der Entscheidung für eine Manipulation spielen verschiedene psychologische Prozesse eine entscheidende Rolle.

  • line_1167 Heidrich:

    Heidrich:

    Von zunehmender Bedeutung ist die Beratungsleistung im Feld „psychischer Belastungen“. Durch das Präventionsgesetz besteht nun verstärkt die Chance, diese Unterstützungsleistung in Kooperation verschiedener Träger anzubieten.

  • line_1167 Hoß:

    Hoß:

    Seit Mai 2004 besteht die Verpflichtung für Arbeitgeber, ein „Betriebliches Eingliederungsmanagement“ durchzuführen, wenn ein Arbeitnehmer innerhalb eines Jahres sechs Wochen oder länger erkrankt war. Wenn der Ausfall aufgrund einer psychischen Beeinträchtigung eingetreten ist, stellt sich dies für Unternehmen oftmals als besondere Herausforderung dar.

  • line_1167 Kalenberg:

    Kalenberg:

    Die „Prävention psychischer Fehlbelastungen“ ist nach wie vor eines der zentralen Arbeitsschutzthemen. Es bedarf einer umfassenden Betrachtung der betrieblichen Einflussfaktoren und eines koordinierten Handelns der Akteure.

  • line_1167 Petermann:

    Petermann:

    „Wohlfühlen bei der Arbeit“ ist erreichbar durch folgende Schritte: 1. Keine Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten; 2. Keine arbeitsbedingten gesundheitlichen Risiken; 3: Aktive Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden bei der Arbeit; 4. Arbeitsorganisation mit dem Ziel der Sicherstellung von Gesundheit am Arbeitsplatz.

  • line_1167 Richter:

    Richter:

    Die Anzahl der durch psychische Störungen verursachten Arbeitsunfähigkeitstage der Beschäftigten in Deutschland steigt seit Jahren stark an. In der medialen Berichterstattung werden daraus oftmals dramatische Entwicklungen abgeleitet. Dieses gilt es zu hinterfragen.

  • line_1167 Trabert:

    Trabert:

    Bei der Herausbildung von Resilienz spielt unter anderem eine Rolle, wie viel Wertschätzung ein Mensch bereits in jungen Jahren erfahren hat. Armut erzeugt Stress. Es ist wichtig, Menschen am Rande der Gesellschaft mit Achtung und auf Augenhöhe zu begegnen.

  • line_1167 Wiessmann:

    Wiessmann:

    Arbeitsverdichtung, Zeit- und Termindruck, zahllose Meetings, häufige Arbeitsunterbrechungen, ständige Erreichbarkeit – all das sind Begleiterscheinungen der modernen Arbeitswelt. Nicht alle diese Stressoren lassen sich beherrschen, aber es gibt Möglichkeiten sie zu beeinflussen.

  • line_1167 Windemuth/Jung:

    Windemuth/Jung:

    Die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen bietet die Grundlage für erfolgreiche Präventionsmaßnahmen. Dabei sind stets die betriebsspezifischen Gegebenheiten zu berücksichtigen.

 

 

 Veranstalter:

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